Am Sonntag konnte die dritte Mannschaft mit der Stammbesetzung antreten und gewann mit 4:2 deutlich in Euskirchen.

Die erste Partie war nach einer guten Stunde für uns entschieden. Stephan mit den schwarzen Figuren spielte Caro-Kann (Vorstoßvariante). Der Gegner baute früh Angriffsdruck mit Läufer und Dame am Damenflüge auf, konnte aber nicht kapitalisieren. Sein Damenbauer wurde ihm langfristig zur Last. Nach einem Verteidigungsfehler fiel dieser und damit die gesamte Stellung. Er gab auf.

Kurz danach konnte Harald mit einer Springergabel einen Qualitätsvorteil erarbeiteten. Diesen wandelte er zielgerecht in einen Sieg um. 

Weniger Glück hatte Horst. Der Gegner spielte ein aggressives Läuferopfer, konnte dafür zwei Bauern ergattern und setzte seinen Stellungsvorteil in einen Sieg um.

Die anderen Bretter kämpften hart und überall gab es sehr spannende Endspiele. 

Achim musste sich gegen einen klaren Raumvorteil des Gegners und dessen Läuferpaar sowie einem zentralen Freibauern verteidigen. Die Stellung war klar zu Gunsten des Gegners. Mit Mut ignorierte er den Freibauern, brachte beide Türme auf die siebte Reihe und konnte nach einem Fehler des Gegners auf der Grundlinie mattsetzen.

Volker hatte sich einen Mehrbauern erarbeitet. Es gab ein langes taktisch geprägtes Endspiel. Mit viel Geduld und sorgfältigem Spiel verwandelte Volker seinen Vorteil in einen Sieg.

Peter hatte ebenfalls eine schwierige Endspielposition. Er konnte im Endspiel mit seinem Läufer gegen den gegnerischen Springer dann sogar die klare Bauernmehrheit des Gegners abbauen. Auf dem Brett stand am Ende neben Läufer und Springer nur noch der letzte verbliebene Bauer des Gegners. Allerdings auf der siebten Reihe. Peter konnte mit seinem Läufer das Umwandlungsfeld lange verteidigen. Aber der Gegner nutzte die Zeitnot von Peter für ein paar sehr geschickte Manöver und konnte am Ende seinen Springer in die Läuferdiagonale setzen und gleichzeitig seinen Bauern mit dem König schützen. So holte der Gegner seinen zweiten Punkt.

Für die dritte Mannschaft war dieser Sieg außerordentlich wichtig. Vielen Dank an alle Mitspieler und Daumendrücker.