Die Zwote verliert gegen den Favoriten
Harald Wolter
20. April 2026
Bericht von Matthias Ramdohr
Trotz der 13:19 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Worringen, die mit diesem Sieg den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machten, war es ein bis zum Schluß spannender Wettkampf, in dem durchaus eine Überraschung im Bereich des Möglichen lag.
In einer unspektakulären Partie an Brett 5 einigte sich Matthias mit seinem Gegner im 17. Zug auf Remis.
Das Remis von unserem Mannschaftskapitän Wolfgang an Brett 4 ist durchaus bemerkenswert und ein großer Erfolg, da sein Gegner mit einer DWZ nahe an der 1900 aufwarten konnte.
Auch Linus verteidigte sich gegen den immer wieder in seine Stellung einbrechenden Gegner zäh und geschickt und erreichte an Brett 3 ebenfalls ein Remis.
Dass Bernhard an Brett 7 Remis spielte, grenzt schon an ein kleines Wunder. Bernhard bekam im Abtauschfranzosen seinen weißfeldrigen Läufer auf c8 nicht entwickelt. Sein Gegner kam mit seinem Turm auf die achte Reihe. Bernhard’s Springer auf f8 musste den König auf g8 schützen und der weiße Springer auf e5 und der weiße Läufer auf c4 machten Druck gegen f7.
Die besten Gewinnaussichten hatte wohl Johann an Brett 6, der in einer taktischen Stellung den Überblick behielt und eine Qualität gegen seinen Gegner gewann. Vielleicht wäre in dieser schweren und kräfteraubenden Partie mehr drin gewesen als ein Remis. Trotzdem ein gutes Ergebnis gegen einen Gegner, der bei seinen sieben Einsätzen erstmals in dieser Saison einen Punkt abgab.
Harald W. spielte am Spitzenbrett gegen einen übermächtigen Gegner mit einer DWZ von 2150 eine gute Partie, zwang ihn mit seinen Zügen zu langen Denkphasen und brachte ihn vor der Zeitkontrolle im 40. Zug in ziemliche Zeitnot. Noch im 50. Zug, schon mit einem Bauern weniger, analysierte der Computer eine Remisstellung. Am Ende lief jedoch in einem Damenendspiel der Freibauer des Gegners seiner Umwandlung unerbittlich entgegen.
Lange Zeit spielte Peter, unsere Leihe aus der Dritten, eine solide Partie, die sich sicher im Remisrahmen bewegte. Dann verlor er einen Bauern und später weiteres Material. Im Endspiel verblieben beiden Spielern jeweils zwei Bauern auf der a und b-Linie. Peter deckte seine zuverlässig mit seinem Läufer. Doch der Turm des Gegners sorgte dafür, dass Peter’s König die e-Linie nicht überschreiten konnte, während der König des Gegners die Bauern bequem erreichen konnte und am Ende seinen Turm gegen den Läufer abtauschte und Peter’s Bauern einkassierte.
Ein an Spannung und Dramatik kaum zu überbietendes Spiel lieferte Michael an Brett 2. Michael bekam im Mittelspiel die Oberhand, gab jedoch – bewusst oder unbewusst – eine Leichtfigur. Der starke Angriff mit seiner Dame blieb jedoch bestehen.Wird er es schaffen, den gegenerischen König Matt zu setzen? Er jagte den schwarzen König bis auf die zweite Reihe, um dann leider einzusehen, dass es nicht reichen wird.
Aufgrund der Niederlagen von Brauweiler I und Pulheim II reicht uns am letzten Spieltag am 31.5. ein Unentschieden gegen unseren Tabellennachbarn aus Longerich I, um den Klassenerhalt zu sichern.
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Gruß Matthias
Trotz der 13:19 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Worringen, die mit diesem Sieg den Aufstieg in die Verbandsliga perfekt machten, war es ein bis zum Schluß spannender Wettkampf, in dem durchaus eine Überraschung im Bereich des Möglichen lag.
In einer unspektakulären Partie an Brett 5 einigte sich Matthias mit seinem Gegner im 17. Zug auf Remis.
Das Remis von unserem Mannschaftskapitän Wolfgang an Brett 4 ist durchaus bemerkenswert und ein großer Erfolg, da sein Gegner mit einer DWZ nahe an der 1900 aufwarten konnte.
Auch Linus verteidigte sich gegen den immer wieder in seine Stellung einbrechenden Gegner zäh und geschickt und erreichte an Brett 3 ebenfalls ein Remis.
Dass Bernhard an Brett 7 Remis spielte, grenzt schon an ein kleines Wunder. Bernhard bekam im Abtauschfranzosen seinen weißfeldrigen Läufer auf c8 nicht entwickelt. Sein Gegner kam mit seinem Turm auf die achte Reihe. Bernhard’s Springer auf f8 musste den König auf g8 schützen und der weiße Springer auf e5 und der weiße Läufer auf c4 machten Druck gegen f7.
Die besten Gewinnaussichten hatte wohl Johann an Brett 6, der in einer taktischen Stellung den Überblick behielt und eine Qualität gegen seinen Gegner gewann. Vielleicht wäre in dieser schweren und kräfteraubenden Partie mehr drin gewesen als ein Remis. Trotzdem ein gutes Ergebnis gegen einen Gegner, der bei seinen sieben Einsätzen erstmals in dieser Saison einen Punkt abgab.
Harald W. spielte am Spitzenbrett gegen einen übermächtigen Gegner mit einer DWZ von 2150 eine gute Partie, zwang ihn mit seinen Zügen zu langen Denkphasen und brachte ihn vor der Zeitkontrolle im 40. Zug in ziemliche Zeitnot. Noch im 50. Zug, schon mit einem Bauern weniger, analysierte der Computer eine Remisstellung. Am Ende lief jedoch in einem Damenendspiel der Freibauer des Gegners seiner Umwandlung unerbittlich entgegen.
Lange Zeit spielte Peter, unsere Leihe aus der Dritten, eine solide Partie, die sich sicher im Remisrahmen bewegte. Dann verlor er einen Bauern und später weiteres Material. Im Endspiel verblieben beiden Spielern jeweils zwei Bauern auf der a und b-Linie. Peter deckte seine zuverlässig mit seinem Läufer. Doch der Turm des Gegners sorgte dafür, dass Peter’s König die e-Linie nicht überschreiten konnte, während der König des Gegners die Bauern bequem erreichen konnte und am Ende seinen Turm gegen den Läufer abtauschte und Peter’s Bauern einkassierte.
Ein an Spannung und Dramatik kaum zu überbietendes Spiel lieferte Michael an Brett 2. Michael bekam im Mittelspiel die Oberhand, gab jedoch – bewusst oder unbewusst – eine Leichtfigur. Der starke Angriff mit seiner Dame blieb jedoch bestehen.Wird er es schaffen, den gegenerischen König Matt zu setzen? Er jagte den schwarzen König bis auf die zweite Reihe, um dann leider einzusehen, dass es nicht reichen wird.
Aufgrund der Niederlagen von Brauweiler I und Pulheim II reicht uns am letzten Spieltag am 31.5. ein Unentschieden gegen unseren Tabellennachbarn aus Longerich I, um den Klassenerhalt zu sichern.
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Gruß Matthias