Der 4. Kampf unserer Kohlenstoffeinheiten (ein Wink an den Chemiker Marcel H.), ist leider nicht wie gewünscht verlaufen. Kein Sieg, obwohl man es eigentlich erwartet hätte.

Der Verlauf zeigte mal wieder, dass erwartete Überlegenheit sich nicht unbedingt in tatsächlichen Ergebnissen widerspiegelt.

Die ersten 4 Bretter spielten nur 2-2. Es gab einen spannenden Sieg von Marcel H. Trotz des vogelwilden Königs, der auf dem Brett rumspazierte und somit nicht den allerbesten Schutz hatte, konnte Marcel mit coolen, feinen Manövern die Partie für sich entscheiden. Ein wichtiger Sieg für unser Team.

Mikel hatte am 3. Brett in der Anfangsphase gute Chancen entscheidenden Vorteil zu generieren, aber leider ließ er den Gegner doch noch entkommen und im Endspiel gab es nur ein Remis. Schade, Siege gelingen nicht immer.

Bei Markus war nicht allzu viel los, man konnte nicht wirklich von Siegchancen für eine Seite sprechen. Trotz der beiderseitigen Bemühungen war schließlich ein Remis ein gerechtes Ergebnis. Nach den nun 4 unentschiedenen Partien ist Markus sicher nicht zufrieden, aber die Saison ist ja noch lang, man kann die Performance also noch verbessern.

Unser grauer Wolf Jürgen hatte wohl ebenso wie Mikel die Möglichkeit die Partie für sich zu entscheiden. Leider sah er Gespenster und spielte nicht den naheliegenden Damenzug um Richtung Siegerstraße abzubiegen. Der gewählte Springerzug führte dann zum Verlust der Partie, falsche Entscheidungen passieren.

Marcel J. spielte seinen geliebten Franzosen, hatte keine berauschende Stellung erreicht, aber sein Gegner wählte im Mittelspiel nicht die besten Züge, ein lustiges Wortspiel bezüglich des bevorzugten Transportmittels von Monokel. So kam es wie es kommen musste, plötzlich wurde es für den Französisch-Liebhaber eine Gewinnstellung die unser Manager souverän verwertete.

Es gab noch 2 Remis für uns. Max hatte einen Springer für 3 Bauern geopfert. Bedauerlicherweise war das nicht so gut wie gedacht und so landete er in einem Endspiel mit Turm gegen 2 Leichtfiguren und jeweils paar Bauern auf jeder Seite. Es reichte dann doch für ein Remis, immerhin.

Der Captain kam zum 1. Einsatz für das Team. Alle waren gespannt auf die Performance. Nach einem merkwürdigen Geplänkel und einigen Ungenauigkeiten im Mittelspiel kam es zum Endspiel, mit jeweils einem Läufer und paar Bauern das schließlich Remis endete. Letztlich führte es dazu, dass wir mit 4-3 in Führung gingen und nur noch das 1. Brett spielte.

Michael hatte am Spitzenbrett offensichtlich eine Siegchance, aber es kam auch hier, wegen einer falschen Entscheidung, zu einer Verluststellung die nicht mehr zu retten war. Dadurch konnte Hemer zum 4-4 ausgleichen.

Insgesamt war es ein wechselhafter Team-Kampf der für beide Seiten mit einem Sieg enden konnte. So gesehen können beide mit dem Remis leben.

Im Januar geht es nach Essen, da sollte es besser laufen.